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Sonntag, 24. Januar 2016, 22:58

Vorstellung

Hallo und einen schönen guten Abend. Wir möchten uns kurz vorstellen. Ich bin Mama eines fast 4 Monate alten Jungen namens Torben. Torben ist mittelgradig schwerhörig und trägt seit Anfang Dezember Hörgeräte, toleriert diese auch sehr gut. Wir kommen aus Duisburg Rumeln-Kaldenhausen.

Ich habe mich, wie alle anderen sicher auch, schon schwer durchs Internet gewuselt. Frühförderung wurde für Torben schon beantragt und bewilligt, diese startet nun auch bald. Wir haben bei der Krankenkasse Tommys Gebärdenwelt und das Gebärdenlexikon beantragt, beides wurde abgelehnt, mit der Begründung, ein Säugling bräuchte das nicht. Wir haben Einspruch eingelegt, das Ergebnis steht noch aus. Wir haben noch Geschwisterkinder im Haus und wollen unseren Sohn begleitend mit Gebärden unterstützen und wie soll unser Kleiner es lernen, wenn wir es nicht können ???

Unser Schwerbehindertenausweis wurde bei 30% eingestuft, ich habe erst mal Einspruch eingelegt, muss diesen aber noch begründen. Hat hier jemand Erfahrung damit? Bei Torben wurde ein Bera Test gemacht, allerdings haben wir keine Hz-Ableitungen, selbst in der Hörgeräteverordnung steht rechts als Angabe BERA 50 db, links 40-50 db, das ist alles :(
Die Latenzauswertung habe ich mal rangehängt, vielleicht kann ja jemand irgendwas damit anfangen und mir sagen, ob eine Höherstufung möglich ist oder nicht.

Einen Hausgebärdenkurs beim Sozialamt für uns Eltern haben wir ebenfalls beantragt, dieser wurde abgelehnt, da nur unserem Sohn dieser zustehen würde. Auch hier haben wir Einspruch eingelegt.

Uns wurde dieser Anlaufpunkt hier wärmstens empfohlen und ich hoffe, ihr könnt uns bei dem einen oder anderen Problem behilflich sein.

Es sind zwar erst wenige Wochen seit Torbens Geburt vergangen, aber die waren schon recht ereignisreich. So wurde uns auch die Aufnahme im Kindergarten zum Sommer hin verwehrt, weil Torben schwerhörig ist. Da konnten wir uns aber gut durchboxen, er hat ab 1.8. seinen Platz :) Man war davon ausgegangen, dass Torben taub sei ...

Morgen werde ich nochmal in der Klinik (St.Anna in Huckingen) anrufen und die Hz Messungen zum BERA Test erfragen. Ist es überhaupt möglich ohne diese die Schwerhörigkeit richtig einzustufen, falls sie nicht gemessen wurden??? Im Befund steht Schallempfindungsschwerhörigkeit bds., rechts konnten Potenziale bei 50 db und links bei 40-50 db abgeleitet werden.

Wünsche noch einen angenehmen Abend.
LG
Katy
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Montag, 25. Januar 2016, 13:31

Moin Katy,

erst einmal herzlich Willkommen im Forum.

Der "Streit mit den Behörenden und Krankenkassen" ist leider eher der Normalfall, als die Ausnahme. Schließlich wehren sich deutlich weniger Versicherte/Leistungsberechtigte als es (unberechtigte) Ablehnungen gibt und so lassen sich auch Gelder und Leistungsübernahmen "sparen".

Ich hänge Dir mal die Versorgungmedizinischen Grundsätze in Gestalt der Versorgungsmedizinischen Verordnung und eine gut verständliche Zusammenfassung des Schwerhörigenforum.de zum Grad der Behinderung im Schwerbehindertenausweis an. Lt. der Tabelle dort sind bei 40-60 dB Hörverlust beidseits ein GdB von 40 die richtige Einstufung.

Falls Du Fragen hast, melde Dich einfach (auch gern per PN).

Alles Gute für Euch!

Lieben Gruß,
Enno
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Montag, 25. Januar 2016, 16:44

Hallo Enno,

danke für deine Antwort. Ich hab nun erst mal überall Einspruch eingelegt und werde abwarten, was dabei rauskommt. Weißt du, mein ältester Sohn hatte eine auditive Wahrnehmungs-und Verarbeitungsstörung und hatte 50% zugesprochen bekommen (ohne wenn und aber). Es sind ja letztlich auch Sprachentwicklungsschwierigkeiten vorprogrammiert. Ich halte euch auf den Laufenden, wie es weitergeht. Schade ist, dass man hier von den Kliniken auch sehr alleine gelassen wird und wenig Anfangsunterstützung erfährt. Mein zweiter Sohn war Krebskrank, da hat der psychosoziale Dienst (Uni Köln) alles geregelt und uns unterstützt, so etwas wäre für Eltern, die gerade mit einer Diagnose konfrontiert werden, wünschenswert. Nun ja, ich habe Ellenbogen und die werde ich auch benutzen ;-)
Kannst du mir sagen wo und wer testen kann, ob es genetische Ursachen gibt für die Schwerhörigkeit, wenn alles andere ausgeschlossen ist (die Herzuntersuchung steht noch aus). Mich würde es einfach interessieren, da mein erster wie gesagt diese audive Wahrnehmungs-und Verarbeitungsstörung hat ...
LG

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Mittwoch, 27. Januar 2016, 13:54

Moin Katy,

Untersuchungen zur Genetik macht jede genetische Beratungsstelle. Meist reicht bereits eine Blutprobe. An den Unikliniken sollte das kein Problem sein und auch eine solche Untersuchung möglich sein.
Erkundigen würde ich mich aber im Vorhinein, ob die Krankenkasse die Kosten übernimmt - das ist erfahrungsgemäß nicht immer so.

Lieben Gruß,
Enno
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