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1

Mittwoch, 26. November 2014, 21:08

Vorstellung

Hallo,

auch wir möchten uns kurz vorstellen:

Mein 9 Monate alter Sohn soll Hörgeräte bekommen.
Das Neugeborenen-Hörscreening hatte bei ihm nie funktioniert und lt. BERA hört er auf einem Ohr ab 40 und auf dem anderen ab 60 Dezibel.
Im Alltag ist uns hinsichtlich dem Hören nie was aufgefallen, er reagiert sofort und plappert auch ganz normal (dadada, nanana, lalala....), genauso wie seine Zwillingsschwester, die keine Hörschädigung hat.
Ein klein wenig habe ich Hoffnung, dass es sich evtl noch regulieren könnte (lt. Arzt und Pädakustiker durchaus denkbar), kennt ihr solche "positiven" Fälle?
Was erwartet uns sonst? Hinsichtlich Entwicklung, Sprechen oder auch später im Kindergarten? Brauchen wir eine Frühförderung?

Viele Grüße,
Zara

Erna86

Anfänger

  • »Erna86« ist weiblich

Beiträge: 7

Wohnort: Duisburg

Beruf: Fachschwester für Anästhesie und Intensivflege

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2

Mittwoch, 26. November 2014, 22:56

Hallo,
unser Sohn ist jetzt 15 Monate und er ist beim Neugeborenen Screenig aufgefallen. Er ist ein allerdings ein Frühchen (10Wochen zu früh) und man sagte uns nach den ersten BERAs , dass das Gehör ist eigentlich schon fertig bei der Geburt sei, aber es könnte sich bei ihm noch entwickeln und verbessern. Unser Sohn hörte ab 60 Dezibel bds. mit 5 Monaten wurde er mit Hörgeräten versorgt mit 12 Monaten besserte sich die Hörschwelle auf 30-35 Dezibel. Nun trägt er zur Zeit keine Hörgeräte mehr und muss im Febura zur erneuten Kotrolle ob sich das Gehör noch weiter verbessert oder sich ohne die Verstärkung der Hörgeräte sich wieder verschlechtert. Sprachlich ist er etwas verzögert und bekommt Frühförderung. Bin froh, das die das mit im Blick haben, da es wie gesagt wohl selten ist. Ich drücke euch die Daumen das es sich noch verbessert und hoffe ich konnte euch etwas helfen mit unseren Erfahrungen.


Lieben Gruss
Nadja

3

Donnerstag, 27. November 2014, 10:22

Das macht mir etwas Mut.
Meine Zwillinge sind auch Frühchen (knapp 9 Wochen zu früh). Bin mal gespannt, ob er die Hörgeräte auch akzeptiert.

4

Donnerstag, 27. November 2014, 23:28

Wir haben jedenfalls schon von verschiedenen Fällen gehört, in denen sich das Gehör noch verbessert hat. Allerdings gibt es natürlich auch Fälle fortschreitender Schwerhörigkeit. Das hängt von der Ursache der Schwerhörigkeit ab, die sich aber nicht immer identifizieren lässt.
Haben denn bei Eurem Sohn schon Untersuchungen zur Ursache stattgefunden (Paukenergüsse, Erkrankungen, genetische Ursachen)? Grundsätzlich liegt bei Euch der Verdacht nahe, dass es mit der frühen Geburt zusammenhängt.
Auf jeden Fall muss die weitere Entwicklung gut ärztlich beobachtet werden, da die Hörgeräte weder zu stark noch zu schwach eingestellt sein sollten. Frühförderung ist sicherlich sinnvoll, so habt ihr jemanden mit Fachkompetenz an der Seite, der Euch mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. Trotz aller Technik ist eine solche Beeinträchtigung des Gehörts ernst zu nehmen. Wenn die Schwerhörigkeit nicht schlechter wird und die fachliche Betreuung durch den Hörgeräteakustiker gut ist, dann ist trotz der immerhin mittleren Schwerhörigkeit eine weitgehend normale Entwicklung zu erwarten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Berthold« (28. November 2014, 18:36)


5

Freitag, 28. November 2014, 13:00

Moin Zara,

unabhängig davon, ob ein Baby hört oder nicht, "lautiert" es. Das gehört zur ganz normalen menschlichen Entwicklung. Auch unser - gehörlos geborener - Sohn hat "lautiert". Nach dieser Phase der Entwicklung zeigen sich dann aber die "Unterschiede", normalerweise kommt dann irgendwann das Sprechen ...
Wenn Ihr das gut beobachtet und die Pädaudiologen auch ein Auge darauf haben, könnt Ihr schon sehen und hören, ob sich sein Gehör verbessert oder sogar normalisiert. Solche Entwicklungen gibt es.

Ich drücke Euch die Daumen.

Gruß
Enno
Netzwerk für Eltern & Freunde
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