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Samstag, 14. Juli 2012, 13:19

möchte mich und meine zwei kinder kurz vorstellen :0)

halloooo,

ich bin alleinerziehnde mutter von zwei kindern,leon 3 1/2 und laura 3monate.. mein sohn kam gesund zur welt hat sich auch super entwickelt,so wie es sein sollte laut ärzte..doch doch als er 2 wahr,is mir auf gefallen das er nich mehr wirklich reagiert und bis dato auch nich gesprochen hat..habe dann nen ziemlichen ärzte mrathon hinter mich gebracht,und im februar 2011 wurde mir dann gesagt das mein leon hochgradigschwerhörig sei :O(

bei leon wurde immer aus geschlossen das es bei ihm ein genetischer fall sei,sonder eher von einer infektion (durch starken schimmel befahl der alten wohnung) und seiner starken mittelohrentzündung mit 3 monaten..mittlerweile hat er seit juli 2011 sein hg,er reagiert aber spricht immer noch nicht,außer mama und oma..er möchte immer was erzählen aber es klappt nich,und keiner der ärzte kann mir sagen woran es liegen könnte...



nun hat leon vor 3 monaten eine kleine schwester bekommen,hatten vorgestern ein termin zur bera,und da wurde mir gesagt das sie an taubheit grenzent sein soll..haben noch einen termin im hörzentrum hannover vor uns!! da die beiden nich den selben vater haben,bin ich ziemlich verunsichert...

leider kenne ich bis auf eine mutter noch keinen weiter,wo ich mich mal aus tauschen könnte..von daher habe ich mich für meine kinder hier an gemeldet und hoffe das ich ein paar familien kennen lerne die mit ihren kinder das selbe durch machen,und mir ihre erfahrungen erzählen würden..

lg jojo und ihre mäuse :O)

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Samstag, 14. Juli 2012, 15:50

Hallo jojo,

herzlich willkommen hier im Hör-Treff. Ich kann mir vorstellen, dass es für Dich ein Schock war, als Du Du plötzlich von der Schwerhörigkeit Deines Sohnes erfahren hast. Das letzte Jahr war sicherlich schwer und jetzt tritt das selbe Problem auch noch bei Deiner Tochter auf. Ich wünsche Euch alles Gute. Eine hochgradige Schwerhörigkeit oder gar Gehörlosigkeit sind schwerwiegende Behinderungen, aber mit der zur Verfügung stehenden Technik und der richtigen Förderung kann man sehr viel erreichen. Moderne digitale Hörgeräte sind sehr leistungsstark und Cochleimplantate sind sehr zuverlässige etablierte Hörprothesen, mit denen hervorragende Ergebnisse erzielt werden können.

Die bislang nicht weit fortgeschrittene sprachliche Entwicklung Deines Sohnes könnte Ihren Grund darin haben, dass er vor den Hörgeräten möglicherweise nie ordentllich gehört hat oder nur sehr kurz (z.B. bis zu der Mittelohrentzündung). Dann hätte er jetzt erst ein Jahr für seine Entwicklung gehabt. Es kann aber auch sein, dass die Einstellung der Hörgeräte verbessert werden müsste oder dass sich das Gehör weiter verschlechtert hat und die Hörgeräte nicht mehr ausreichen. Wird dies regelmäßig gründlich untersucht? Was für Hörschwellen hat die letzte Untersuchung ergeben? Du könntest auch wegen Deines Sohnes mal im Hörzentrum nachfragen. Es ist wichtig, dass er möglichst früh technisch gut versorgt wird, da solltest Du keine Zeit verlieren.

Für die Versorgung der Gehörbeeinträchtigung ist die Ursache meist nicht wichtig und nicht selten kann man sie auch nicht aufklären. Genetische Ursachen sind relativ häufig. Ist das bei Euch untersucht worden? Die verschiedenen Väter der Kinder machen es unwahrscheinlicher, lassen es aber nicht nahezu ausgeschlossen erscheinen, insbesondere ein bestimmter Gendefekt, der zu Schwerhörigkeit führt, tritt bei bei ca. 3 % der Bevölkerung auf. Es kann natürlich auch sein, dass bei Deinem Sohn die Schwerhörigkeit durch eine Infektion entstanden ist und bei Deiner Tochter ein genetischer Defekt vorliegt. Sehr wichtig ist ferner die zügige Untersuchung, ob eine syndromale Erkrankung vorliegt, ob also weitere behandlungsbedürftige Beeinträchtigungen vorliegen (z.B. Pendred-Syndrom, Alport-Syndrom, Usher-Syndrom). Das Pendred-Syndrom ist dabei relativ häufig, lässt sich aber auch gut behandeln.

Wir stehen natürlich jederzeit für weitere Fragen zur Verfügung.

Viele Grüße
Berthold

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