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Anja Wolters

Anfänger

  • »Anja Wolters« ist weiblich
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Beruf: kfm. Angestellte, Hausfrau und Mutter

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1

Montag, 29. Juni 2009, 13:02

So nun wollen wir uns auch mal vorstellen

Hallo zusammen,

mein Name ist Anja und ich bin die Mama der 2 die man auf dem Bild sieht. Zum einen ist das mein Sohn Leon, 6 Jahre alt und beidseits mittelgradig schwerhörig, und zum anderen ist das meine Tochter Lena, 3 Jahre alt und beidseits hochgradig an Taubheit grenzend schwerhörig. Beide gehen in den Kindergarten der Rheinischen Förderschule Krefeld. Seitdem geht alles nur noch bergauf - Gott sei dank.

Mehr folgt die Tage. :rolleyes:
Liebe Grüße Anja

2

Dienstag, 30. Juni 2009, 14:58

Hallo Anja,

schön, dass Deine beiden Kinder sich so wohl im Kindergarten der Rheinischen Förderschule Krefeld fühlen.

Man merkt beim Personal des KiGa's und der Frühförderung, dass diese sehr engagiert sind. Nachdem ich Frau Suppelt von diesem neuen "Forum für Eltern von hörbehinderten Kindern" erzählt hatte, war Sie sofort bereit zukünftig allen Eltern die sich dort informieren oder anmelden auch Informationen über dieses Forum zu geben. Vielen Dank!

Ich wünsche Dir noch viel Freude im Forum und hoffe, bald mehr von Dir/Euch zu hören ...

LG Torsten

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Anja Wolters

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Beiträge: 4

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3

Montag, 5. Oktober 2009, 21:07

Hallo Torsten,
mußte mit erschrecken feststellen, das es schon so lange her ist, wo ich mich registriert habe.
Hatte ja eigentlich damals schon gesagt ich würde mich wieder melden. Das möchte ich nun hiermit tun.
Mein Sohn, Leon 7 Jahre alt, ist mit knapp über 3 Jahren als verhaltensauffällig zum SPZ verwiesen worden. Ich befand mich zu dieser Zeit in den Anfängen einer Sprachtherapie, und er war schon HNO ärztlich untersucht worden. Schwerhörigkeit auszuschließen. Bei den Terminen im SPZ, stellte jeder Therapeut für sich fest: der Junge hat was an den Ohren. Da sich solche Termine ja leider über Monate ziehen, kam im September 2006 Lenas, meine Tochter 4 Jahre, U6 Untersuchung dazwischen, bei der sich raus stellte, das sie auf eine auf den Boden fallende Nierenschale nicht reagiert - Folgetermin HNO Arzt. Der Abschlußtermin für Leon war Anfang Februar 2007. Zwischen September und Februar hatten wir dann mit Lena sämtliche Pädaudiologie Untersuchungen die man sich denken kann, und am 18. Januar 2007 stellte man dann bei einer BERA fest, das sie eine hochgradige sensorineurale Schwerhörigkeit bds. an Taubheit grenzend hat. Für Leon bekamen wir dann sofort auch alle nötigen Termine, so dass wir zum Abschlußtermin bereits sagen konnten: seine Schwester ist hochgradig schwerhörig und wir haben auch schon Termine für Untersuchungen bei ihm.
Trotzdem hatte der Besuch im SPZ etwas gutes: man sagte mir das Leon überdurchschnittlich begabt ist, und visuell total fit.
Das war dann trotz allem mal was positives.
Ende Januar stellte man dann bei ihm (auch bei einer BERA) fest, das er mittelgradig schwerhörig ist. Leon wurde dann genau wie Lena mit Hörgeräten versorgt. Für ihn war es vom ersten Tag an wie ein neues Leben, und er hat die Höris nie von sich aus abgelegt. Es hatte sich auch sehr schnell eingespielt, das er sogar im Bett nicht mehr aufs hören verzichten wollte. Trotz des Erfolges wechselte er dann im Sommer 2007 in den Kiga in KR, da der Regelkiga einfach nicht mit ihm fertig wurde.
Bei Lena sah das leider alles etwas anders aus. Sie akzeptierte Anfangs nur mühevoll ihre Höris, und von Tag zu Tag kam es mehr dazu das sie sie einfach rausnahm und nicht mehr reinhaben wollte. Deshalb entschieden wir uns damals sehr schnell für Implantate. Man hatte uns von allen Seiten von Anfang an super aufgeklärt (danke nochmal an Dr. Lambeck), so dass auch von Anfang an klar war: wenn die Höris nichts bringen, dann müssen Implantate her. Im Juli 2007 waren wir dann für die entsprechenden Voruntersuchungen in Hannover. Alles sprach für die OP. Diese fand dann am 21.8.2007 statt. Beide Seiten gleichzeitig! Wir wollten es in einem, damit wir nicht 2x durch die ganze OP Sache mussten. 5 Stunden warten, Tränen, und letztendlich ein aufgedunsenes Kind, und wir hatten es geschafft. (Ich glaube jeder der ein CI Kind hat weiß was ich meine) Dann kam der erste Probeton, das bestellen alle Geräte und Zubehör und man durfte nach Hause. Jeder dachte nun hört sie doch. Wir haben nachher nur noch gegrinst. Man muß soviel Aufklärungsarbeit leisten und funktioniert nur noch fürs Kind. Man tut es gerne, denn man will ja nur das Beste für seine Kinder. Sie sollen doch ein so uneingeschränktes Leben wie möglich haben. Ende September fand dann im CIC Hannover Lenas Erstanpassung statt. Im Gegensatz zu den Höris akzeptierte sie die Prozessoren von Anfang an. Bis auf eine Schreckensstunde am ersten Tag, das Lena direkt die Spule beim spielen verloren hatte, lief in dieser Woche alles super, und wir fuhren voller Hoffnung nach Hause.
Bereits nach 3 Monaten, zu Weihnachten, fing Lena an sich sprachlich zu äußern. Mama konnte sie ja vorher schon, aber für jedes a und o waren wir ja dankbar.
Seither geht es stetig bergauf, und wir freuen uns über jeden Besuch in Hannover.
Beide Kinder kommen super zurecht und ich denke ich habe bisher alles mögliche getan um mit den Kindern in die Sprache zu kommen, und werde es auch weiterhin tun.
Es ist halt nicht ein Kind wie das andere, und bei jedem Kind läuft es unterschiedlich, aber eines haben doch alle gemeinsam: Sie haben Spaß am Leben und an Sprache!
Nun zum Ende - Gute Nacht
;)
Liebe Grüße Anja

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