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Freitag, 3. September 2010, 12:27

Zwei Jahre mit DaCapo Akkusystem von MED-EL

Da wir das Akkusystem für die MED-EL-Prozessoren inzwischen sehr schätzen, hier ein kurzer Bericht:

Im September 2008 haben wir zunächst die linke, im Feburar 2009 die rechte Seite (Zeitpunkt des Prozessortauschs Tempo+ zu Opus 2) mit dem DaCapo Akkusystem ausgestattet.

Gleich vorweg: Das Akkusystem ist vollkommen Schul-, Alltags- und Ferien-tauglich.

Zu dem Akkusystem gehören pro Seite 3 Lithium-Ionen-Akkus und ein Ladegerät. Wir haben daher 2 Ladegeräte und 6 Akkus.
Alle Akkus halten die in den Unterlagen genannten 11 bis 12 Stunden, sogar bei Nutzung der FM-Anlage immer noch 10 bis 11 Stunden.
Die Ladezeit beträgt pro Akku rund 4 Stunden, wobei immer zwei Akkus gleichzeitig und unabhängig voneinander auf der Ladestation geladen werden können.
Das Wechseln der Akkus ist deutlich einfacher und schneller möglich als das der Zink-Luft-Batterien. Außerdem sind die Prozessoren mit den Akkus gegenüber der Verwendung von Batterien jeweils um rund 20% leichter. Jonte empfindet beides als sehr angenehm. Beim Wechseln während des Unterrichts ist er so nur wenige Sekunden "einseitig offline".

Die Akkus werden aufgeladen, sobald sie leer sind. Jonte hat immer mindestens einen voll aufgeladenen Ersatzakku pro Seite dabei, so dass gewährleistet ist, dass er einen vollen (Schul-)Tag lang hören kann. Aus reiner Vorsicht hat er zusätzlich in der Schule für beide Seiten die Batteriefächer und jeweils einen Satz Batterien dabei. Das ist zwar nicht notwendig, aber man kann ja nie wissen....

Die Akkus sollten immer abwechselnd benutzt und erst, wenn sie leer sind, wieder aufgeladen werden. Damit wir sie nicht verwechseln, haben wir die Akkus markiert und nummeriert: Die Akkus für die linke Seite haben einen roten Punkt und sind von 1 bis 3 nummeriert, die Akkus der rechten Seite haben einen grünen Punkt und sind ebenfalls von 1 bis 3 nummeriert. Wir achten darauf, dass die Akkus immer in der richtigen Reihenfolge benutzt und erst dann geladen werden, wenn die Prozessoren sie akustisch als "leer" melden. [Ist Akku 1 leer wird er aufgeladen und Akku 2 benutzt, ist dieser leer, wird er aufgeladen und Akku 3 benutzt. Ist Akku 3 leer, wird er aufgeladen und jetzt wieder Akku 1 benutzt.] So sollten die Akkus die längstmögliche Lebensdauer haben. Ausgerechnet haben wir, dass wir den Akkusatz erst nach rund 3 1/2 Jahren werden ersetzen müssen.

Im Sommer 2009 waren wir 14 Tage mit einem Segelboot im Ausland unterwegs. An Bord gab es keine 220 Volt Steckdose. Trotz fehlenden Netzstroms war das Laden aber kein Problem, da die Ladestationen mit einem Adapterkabel ausgestattet und mit einer 12 Volt-Batterie verbunden werden können. Auch so werden die Akkus ebenfalls in 4 Stunden aufgeladen. Ein 12 Volt Blei-Gel-Akku mit 7 Amperestunden (z.B. eine Motorradbatterie) reicht dabei aus, um rund 30 Tage lang alle Akkus laden zu können. Wer "in die Wildnis" will, muss daher nur einen kleinen zusätzlichen 12 Volt Akku mit Adapterkabeln mitnehmen. Natürlich haben wir sicherheitshalber auch noch die Batteriefächer und eine Packung Batterien mitgenommen, falls unser Ladesystem ausfallen sollte - benutzen mussten wir sie nicht.

Aus unserer Sicht sprechen gleich mehrere Gründe für die ausschließliche Nutzung des DaCapo-Akkusystems:

 das deutlich geringere Gewicht der Sprachprozessoren und der dadurch gesteigerte Tragekomfort,
 die Vermeidung von unnötigem Batterie-Sondermüll und
 die gegenüber den Batterien erheblich reduzierten Kosten.

Für "Tempo+-Nutzer" gibt es übrigens einen speziellen Ohrhaken, so daß die DaCapo-Gehäuse auch an Tempo+-Prozessoren passen.

Gruß
Enno
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