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Samstag, 2. Juni 2012, 11:51

Schraube locker (Verlust von Schrauben beim Opus 2 von Med-El)

Wir haben vor ein paar Tagen bemerkt, dass an den beiden Sprachprozessoren des Typs Opus 2 von Med-El unserer Tochter mehrere Schrauben verloren gegangen sind. Diese Schrauben halten das Gehäuse zusammen. An beiden Sprachprozessorhauptteilen fehlten jeweils zwei Schrauben, an einem Batterieteil ebenfalls zwei Schrauben. Entsprechend gelockert war der Sitz der Gehäuse. Die Sprachprozessoren funktionierten aber noch einwandfrei. Sehr wahrscheinlich waren die Schrauben ursprünglich durchaus vorhanden, haben sich aber im Laufe der Zeit seit Februar 2011 gelockert und sind herausgefallen. Das mag daran gelegen haben, dass unsere Tochter die Geräte bei Trotzanfällen gerne auf den Boden schmeißt, was trotz unserer Bemühungen, ihr das abzugewöhnen, häufig vorkommt.
Wir haben den Kunderservice von Med-El informiert. Dort hat man sich dazu entschieden, die Sprachprozessoren auszutauschen und hat uns zügig neue geschickt und die alten mitgenommen. Die aktuelle Baureihe hat Schrauben, die zumindest andere Köpfe aufweisen.
Sollten Eure Kinder Opus 2 tragen, so solltet Ihr möglicherweise überprüfen, ob die Schrauben noch vorhanden sind.

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Sonntag, 3. Juni 2012, 22:06

Danke für den Hinweis.
Mir kommt das allerdings sehr ungewöhnlich vor. Wir hatten in den letzten 12 Jahren noch keine lockeren Schrauben am Prozessorgehäuse. MED-EL wird Eure Prozessorgehäuse sicher recht genau untersuchen - vielleicht bekommt Ihr ja sogar noch ein feedback ...
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Sonntag, 3. Juni 2012, 23:18

Jonte wirft auch sicherlich nicht mit den Sprachprozessoren.

Jetzt ist aber ein weit größeres Problem aufgetreten. Valerie reagiert auf das Anlegen der neuen Prozessoren total panisch und weint danach. Das ist jetzt bei mehreren Versuchen stets so gelaufen. Die aufgespielten Einstellungen dürften also wohl völlig falsch sein oder die neuen Geräte sind defekt. Valerie hat deswegen jetzt ein Wochenende ohne Hören verbracht und morgen muss Valerie deswegen zum Hörzentrum nach Düsseldorf. Wir hoffen, dass der Fehler identifiziert und behoben werden kann. Das Ganze verunsichert uns sehr.

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Montag, 4. Juni 2012, 08:25

Hallo Berthold,

das hört sich wirklich irritierend an. Toll, dass Ihr auf Valerie "gehört" habt und sie ein "irrtationsfrei"-hörfreies Wochenende hatte. Es ist wirklich wichtig, auf unsere Kinder zu hören und nicht von der (unter Umständen vermeintlich intakten) Technik auf das individuelle Hörempfinden zu schließen, also niemals nach dem Motto zu verfahren: "Das Gerät ist in Ordnung, Anstellen gilt nicht ...".

Wahrscheinlich ist es auch so, wie Du vermutest, dass unter Umständen nicht die aktuellste Einstellung aufgespielt wurde. Ihr könnt in Starnberg nachfragen, welche Einstellung (die Einstellungen werden nach Seite und Datum getrennt verwaltet) auf den Prozessor aufgespielt wurde. Hier kann es vorkommen, dass unter Umständen nicht die letzte Einstellung aus der Klinik vorgelegen hat. Manchenorts findet (anders als in den Med-El-Care-Centern) kein automatischer täglicher Datenabgleich mit den Hörzentren statt. Wenn Ihr die Datumsangaben mit Euren Aufzeichnungen vergleicht, könnt Ihr das vielleicht schon herausfinden oder eingrenzen. Sollte versehentlich die linke und rechte Einstellung vertauscht worden sein, wäre das auch eine Erklärung für Valeries Reaktionen. Bei den neuen Prozessoren kann man die Seiten ja (leider) nicht mehr tauschen, da die Prozessoren und das Implantat sich gegenseitig "erkennen" und nur "passend" funktionieren. Ohne Test-Box und die Software könnt Ihr nur spekulieren ...

Euer Schritt, direkt ins Hörzentrum zu fahren, ist genau richtig. Herr Thauer wird die Prozessoren auslesen und die letzte funktionierende Einstellung neu aufspielen und dann sollte alles wieder wie vorher funktionieren.

Ich drücke Euch die Daumen!

Enno
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Enno« (4. Juni 2012, 08:25)


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Montag, 4. Juni 2012, 23:01

Das Problem ist heute im Hörzentrum schnell identifiziert und gelöst worden. Bei Med-El hatte man für einen der Sprachprozessoren eine falsche Einstellung gewählt, der Impuls war zu stark. Zuvor wurde von Seiten von Med-El bei einem Telefonat am Morgen noch ausgeschlossen, dass man einen Fehler gemacht haben könnte. Herr Thauer hat dann nach dem Termin in Düsseldorf mit Med-El telefoniert und bei einem späteren Telefonat klang es dann anders.
Grundsätzlich hatte sich der zuständige Mitarbeiter von Med-El durchaus über das Datum der letzten Anpassung informiert und wollte die Einstellungen entsprechend aufspielen, aber es ist offenbar ein Fehler unterlaufen.
Im Hörzentrum hat man jedenfalls die richtigen Einstellungen wieder aufgespielt. Es blieb aber nicht aus, dass Valerie zunächst im Hörzentrum Angst vor dem Anlegen der Sprachprozessoren hatte und dies wiederholte sich auch nach dem Mittagsschlaf. Die viel zu starken Signale müssen schon sehr unangenehm gewesen sein.

Ich rate jedenfalls allen, niemals wegen eines kleineren Defektes noch funktionierende Sprachprozessoren einfach durch einen Kurier austauschen zu lassen, so dass man nicht die Möglichkeit eines Tests und der vorläufigen Weiterverwendung der älteren Prozessoren hat.

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