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Mittwoch, 12. Oktober 2011, 19:17

"Ich bin davon nicht begeistert. Ich fürchte, dass es eine falsche Hoffnung für die betroffene Eltern ist, denn sie denken vielleicht, dass ein CI 100% wie die hörende Menschen hören werden kann. Natalie Girth zeigt, dass sie super durch CI sprechen kann und in der "normalen" Welt leben kann. Sie ist spät ertaubt und nicht taub von der Geburt an. Sie lebt anders als wir die taube Menschen. Das kann man niemals vergleichen.
Ich finde auch schade, dass Frau Natalie Girth die andere Möglichkeiten der Kommunikationformen bzw. DGS, LBG nicht informieren konnte. Ich fände toll, wenn ein gehörloser Mensch mit CI oder ohne CI im TV zeigen könnte, wie das Leben seines Kindheit wäre."
Ich muss hier korrigieren. Frau Girth ist eben nicht spät ertaubt, sondern war von Geburt an fast gehörlos. Sie ist eine der wenigen Personen, die trotzdem recht gut die Lautsprache erlernt haben, was es ihr überhaupt erst ermöglichte, später von Cochleaimplantaten gut zu profitieren. Sie hat sich erst als Erwachsene bewusst dafür entschieden, sich mit einem CI versorgen zu lassen, um in der Welt der Hörenden besser zurecht zu kommen. Deswegen kann sie von den Implantaten weniger profitieren als Spätertaubte und ein großer Teil der frühzeitig mit CI versorgten Personen.

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