Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: HOER-TREFF.DE - Netzwerk für Eltern & Freunde hörgeschädigter & gehörloser Kinder. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

1

Sonntag, 11. April 2010, 17:43

Taubheit bei Kindern: Forscher entdecken Genfehler

PTPRQ für Entwicklung der Haarzellen im Innenohr entscheidend
Nijmegen (pte/09.04.2010/10:00) - Forscher des Radboud University Nijmegen Medical Centre http://www.umcn.nl haben einen genetischen Fehler entdeckt, der für Fälle von ererbter Taubheit verantwortlich sein kann. Damit sollten Eltern mit dieser Krankheit in der Lage sein, genauer vorherzusagen, ob auch ihre Kinder betroffen sein werden. Das neu entdeckte Gen PTPRQ könnte laut dem Team um Hannie Kremer in Zukunft vielleicht zur Entwicklung neuer Behandlungsansätze beitragen.

Genetischer Fehler
PTPRQ scheint eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Haarzellen des Innenohres noch vor der Geburt zu spielen. Der genetische Fehler bewirkt, dass sich diese Zellen nicht richtig oder nicht in ausreichender Anzahl ausbilden. Die Folge ist entweder Gehörlosigkeit oder eine schwere Beeinträchtigung. In weiterer Folge kann es während der Kindheit zu Problemen kommen. Dazu gehören Verhaltensauffälligkeiten oder Entwicklungsschwierigkeiten und ein schlechtes Abschneiden in der Schule. Laut BBC kommt eines von 750 Kindern mit einer schweren Schädigung des Gehörs oder gehörlos auf die Welt.

Weitere Gene identifizieren
Die niederländischen Wissenschaftler untersuchten die DNA von Familien mit einer entsprechenden Krankheitsgeschichte in Hinblick auf gemeinsame genetische Charakteristiken. Es gibt derzeit mehr als 60 Bereiche in der DNA, die fehlerhafte Gene enthalten können, die ihrerseits zu dieser Form von Gehörlosigkeit beitragen. Nur die Hälfte dieser Gene ist bis jetzt identifiziert. Laut der leitenden Wissenschaftlerin Hannie Kremer arbeitet das Team derzeit daran, weitere für eine angeborene Taubheit wichtige Gene zu identifizieren.

Details der Studie wurden im American Journal of Human Genetics http://www.cell.com/AJHG veröffentlicht.

LG Torsten

Netzwerk für Eltern & Freunde
hörgeschädigter & gehörloser Kinder

Telefon: 02065/829 66 75
E-Mail: mail@hoer-treff.de
Internet: www.hoer-treff.de

Fanie

Anfänger

  • »Fanie« ist weiblich

Beiträge: 12

Wohnort: Köln

Beruf: Arbeitserzieherin/-therapeutin

  • Private Nachricht senden

2

Sonntag, 9. Oktober 2011, 22:10

Das ist schon möglich sein. Meine mütterliche Seite: Der Vater meiner Mutter hat eine "ertaubte" Schwester. Meine Mutter glaubt bis heute noch, es ist eine Vererbung. Mein Opa sagte damals immer, dass seine Schwester erst spät ertaubt sei, wollte es nicht wahrhaben. Aber eine klare Antwort haben wir bis heute nichts. Meine Mutter hat auch damals bei genetische Forschung untersuchen lassen. Es wurde bestätigt, wenn meine Mutter ein 3. Kind wollte, könnte auch noch ein gehörloses Kind bekommen. Eigentlich wollten meine Eltern das 3. Kind planen. Daher haben meine Eltern beschlossen, kein weiteres Kind zu bekommen. Schade, ich wäre froh, wenn ich noch eine/n gehörlosen Schwester/Bruder hätte.
:love: Die Gebärdensprache ist eine schönste Sprache :love:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Fanie« (9. Oktober 2011, 23:53)


Datenschutz Experten

 
Externer Datenschutzbeauftragter mit TÜV Zertifizierung | Datenschutz ist Vertrauenssache! Gehen Sie beim Datenschutz auf Nummer sicher und kontaktieren Sie uns! | DATENSCHUTZ-EXPERTEN.NRW

Newsletter

Tragen Sie hier Ihre E-Mail Adresse ein und Sie bekommen automatisch unseren Newsletter zugeschickt:

Werbung

www.landal.de

Facebook