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Nina

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1

Montag, 19. September 2011, 23:15

Einzelintegration im Regelkindergarten - Ja oder nein?

Hallo zusammen,
ich habe ein paar Fragen, die sich an die Eltern richten, deren hörgeschädigten Kinder einen Regelkindergarten besuchen oder besuchten.

Unser Sohn Constantin (4,5 Jahre) hat zwei CIs und geht seit über einem Jahr in einen Regelkindergarten. Er ist dort sehr gut integriert, hat Freunde und nimmt ganz normal am Kindergartenalltag teil. Als er neu in den Kiga kam, hat uns die Leiterin vorgeschlagen, Einzelintegration für ihn zu beantragen, die so aussäh, dass stundenweise eine zusätzliche Kraft in den Kiga kommt. Wir waren erstmal einverstanden. Der Antrag wurde allerdings zu spät gestellt, so dass er für das letzte Jahr abgelehnt wurde. Für das laufende Jahr gibt es noch keine Bewilligung.

Wie ist das bei Euch? Hatte euer Kind Einzelintegration? Es kommen bei uns jetzt einige Zweifel auf... Ist es überhaupt nötig, wenn das Kind keine Probleme im Kiga-Alltag hat? Könnte es vielleicht sogar eher negativ sein, weil es dadurch eine Sonderposition bekommt? Ist es ratsam, zusätzlich zur Frühförderung, Sprachtherapie im Kiga (aufgrund des Delfin-Tests), AVT bei Frau Winkelkötter und AVT in der CI-Klinik noch jemanden dazu zu nehmen, der auch noch „mitmischt“? Wir sind uns unschlüssig, einerseits wollen wir natürlich alles möglich machen, was Constantin zugute kommt, andererseits wollen wir ihn nicht überfordern.

Ich freue mich über Antworten und bin gespannt auf eure Erfahrungen. :)

Liebe Grüße,
Nina

2

Mittwoch, 21. September 2011, 12:06

Liebe Nina,

salomonisch wäre wohl "viel Fördern und Fordern ist gut, kann aber auch überfordern" als Antwort auf Deine Frage.

Ob und inwieweit Constantin von weiterer Förderung profitiert, kannst Du sicher mit Deinen vielfältigen Ansprechpartnern - z.B. Frau Winkelkötter - diskutieren. Da sie Eure Situation sicher gut kennt und beurteilen kann, wird sie Euch sicher auch hierzu beraten.

Jonte war zwar in einem intergrativen "Regel"-Kindergarten, neben seiner Frühförderung (wöchentlich bei uns zu Hause) wurde er im Kindergarten nicht mehr zusätzlich gefördert. Außerdem hatte er alle sechs Wochen eine stationäre "Quasi-AVT"-Reha am CICS in Würzburg. Da er jetzt auf einem "normalen" Gymnasium ist, war das wohl in seinem Fall ausreichend.

Ich hoffe das hilft Dir zumindest ein wenig.

Gruß
Enno
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Nina

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3

Mittwoch, 21. September 2011, 15:10

Hallo Enno,
vielen Dank für deine Antwort. :) Du hast mir sehr weiter geholfen, weil mich interessiert, wie es bei anderen gelaufen ist. Mit Frau Winkelkötter werde ich auf jeden Fall nochmal ausführlich über das Thema sprechen.

Liebe Grüße,
Nina

4

Mittwoch, 21. September 2011, 15:17

Hallo Nina,

bei Yasmin war es ähnlich, wie bei Jonte. Yasmin besuchte einen Regelkindergarten und dort kam dann einmal pro Woche die Frühförderung hin. Neben der Frühförderung gingen wir wöchentlich mit Yasmin zu Frau Winkelkötter.

Nun besucht Yasmin eine "normale" Regelgrundschule und kommt sehr gut zurecht. Ich würde das Thema einfach noch mal mit Frau Winkelkötter durchsprechen, denn Sie kennt Dein Kind und kann Dir eine Empfehlung aussprechen.

LG Torsten

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Barbara

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5

Mittwoch, 21. September 2011, 16:47

Hallo Nina,

Einzelintegration ist etwas anderen als Frühförderung, Sprachtherapie usw. Einzelintegration findet in der Gruppe statt. Wenn die Erzieher meinen, dass sie die Integration nicht alleine auffangen können, würde ich die Einzelintegration beantragen.

Gruß Barbara

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