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Dienstag, 21. Februar 2017, 08:58

Hallo alle miteinander,

ich wollte nur mitteilen, dass mir Samir auch eine Private Nachricht geschickt hat und wir Telefonnummern ausgetauscht haben. Seine Fragen an mich blieben also nicht unbeantwortet.... :-) Allerdings waren die Erfahrungen mit unserem Sohn so komplex, dass ich ein Telefonat vorzog und nicht alles hier aufschreiben wollte.... Ich hoffe, ihr habt Verständnis! Kurzum zu unserem Fall: Die Uniklinik hat anscheinend tatsächlich einen Messfehler begangen, statt an Taubheit grenzend schwerhörig ist unser Sohn normalhörend. Es ist schwer darüber zu schreiben ... schließlich will ich nicht allen Eltern (vielleicht unbegründete) Hoffnung machen, dass ihr Kind doch hört, obwohl sie bescheinigt bekommen haben, dass es gehörgeschädigt ist... andererseits sind wir ein Fall, der zeigt, dass sich auch Ärzte irren können... Auf jeden Fall will ich raten, eine Zweit- oder sogar Drittmeinung einzuholen, bevor man sich an eine CI-OP wagt.... zumindest dann, wenn man völlig andere Alltagserfahrungen macht, als es die Testergebnisse widerspiegeln.... Wer Fragen hat, kann sich gerne an mich wenden....

Viele Grüße,

Nicki

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Dienstag, 21. Februar 2017, 09:26

Moin,

Danke Nicki für Deinen Beitrag. - Ich denke wahrscheinlich etwas CI-lastig und traue den Spezialisten, wenn nachvollziehbare Anhaltspunkte für Ihre Meinung bestehen.

ABER: Die Elternerfahrungen sind IMMER die mit Abstand wichtigsten. Bei uns war es genau umgekehrt zu Deinem/Eurem Fall: Wir sind immer wieder zu diversen (Fach-)Ärzten gegangen, weil wir vermuteten, dass unser Sohn wenig bis nichts hört, nach knapp 2 Jahren stand das dann endlich auch fest.

Eine Untersuchung allein hilft meistens nicht viel. Allerdings ist eine BERA eine sehr objektive Messmethode und das Ergbenis dann auch meist (leider) richtig, wenn sie korrekt durchgeführt wird. Otoakustische Emissionen können schon mal vollkommen falsch interpretiert werden. Das am 2. Lebenstag erstellte OAE-Bild unsres Sohnes hat z.B. im Grunde nur gezeigt, dass die Ohrpassstücke nicht passten, mehr nicht, erst eine BERA hat dann Gewissheit gebracht.

Eine Zweit- oder sogar Drittmeinung ist immer angezeigt, wenn die eigenen Erfahrungen mit denen der Ärzte auseinanderfallen.

Unserer Erfahrung nach sind die Unikliniken, die auch selbst eine Hörzentrum mit angeschlossener Habilitation bereitstellen (z.B. Uniklinik Düsseldorf) sicher eine gute Anlaufstelle. Aber mindestens genauso wichtig sind die Frühförderstellen und die dortigen Beratungsstellen (z.B. Luise-Leven-Schule in Krefeld-Hüls), um sich eine weitere - vielleicht nicht nur medizinische - Meinung einzuholen.

Und außerdem gilt immer noch Hoffen schadet nicht...

Lieben Gruß,
Enno
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