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Mittwoch, 8. Juli 2009, 12:20

Fliegen mit CI / Sicherheitskontrollen am Flughafen

Hallo Zusammen,

im Herbst wollen Oma und Opa mit unserer Tochter in den Urlaub nach Spanien fliegen. Wie ist das eigentlich bei den Sicherheitskontrollen im Flughafen?
Darf unsere Tochter (beidseitig mit CI versorgt) dort durch die Metalldetektoren laufen, oder sollte sie das besser nicht tun? Habt Ihr schon Erfahrungen machen können? Wie sieht es im Ausland aus, sind die Sicherheitsbeamten dort hilfsbereit oder gab es Probleme?

LG Torsten

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2

Donnerstag, 9. Juli 2009, 22:19

Hallo Thorsten :-)

Ich bin Anfang des Jahres auch zum ersten Mal mit meinem CI geflogen und habe vorher meinen Audiologen gefragt, ob ich etwas beachten müsste.

Er hat mir erklärt, dass am Implantat selbst nichts kaputt gehen kann, es könne aber passieren, dass der Prozessor kurzzeitig aussetzt und sich dann evtl. nicht wieder fängt- das ist ja nun zwar nicht schlimm, da man den Prozessor wieder problemlos programmieren kann, allerdings braucht man sowas ja nicht gerade im Urlaub :wacko:

Ich habe dann vor den Schranken einfach jeweils gesagt, dass ich ein Implantat trage, und wurde daraufhin sofort und ohne Umstände neben dem Detektor hergeführt, bzw. wurde er für mich kurz ausgeschaltet und ich wurde dann händisch untersucht. Große Erklärungen, was für ein Implantat ich denn trage, waren gar nicht nötig.

Ich denke, wenn man nur sagt, dass man ein "Implantat" trägt, wird man auch sofort verstanden. Bei "CI" bzw. "Cochlea Implantat" gibt es evtl. erstmal fragende Gesichter.

Aber wie gesagt, so genau interessiert das die Sicherheitsangestellten gar nicht ;)

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Mittwoch, 29. Juli 2009, 09:56

Hallo Steffi,

danke für die Informationen. Musstest Du dann Deinen HdO Prozessor "durchleuchten" lassen, oder durftest Du diesen weitertragen?

LG Torsten

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Freitag, 31. Juli 2009, 20:54

Nein, wie gesagt, sie wollten ja nichtmal wissen, was für ein Implantat ich denn überhaupt habe.
Herzschrittmacher-Träger und Schwangere werden ja genauso "gehandhabt", das Vorgehen ist also nicht ungewöhnlich, da halten sie sich gar nicht großartig mit Fragen auf.

Ich habe vor der Schranke gesagt, dass ich ein Implantat trage (nicht, was für eins), und wurde dann händisch abgetastet. Dem Menschen, der mich abgetastet habe, habe ich dann gesagt, wo das Implantat sitzt, aber das interessiert die wirklich nicht. Beim Abtasten mit diesem Hand-Detektor schlägt der Prozzessor auch nicht an.

Warum sollten sie ihn noch durchleuchten? Da kann ja nichts drin transportiert werden ;-)

  • »Florian Pietsch« ist männlich

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Beruf: Arzt

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5

Montag, 30. November 2009, 12:10

Hallo,

jeder CI-Träger bekommt während der Erstanpassung normalerweise einen mehrsprachigen personalisierten CI-Ausweis (deutsch-Englisch), den er dann bei der Sicherheits-Kontrolle im Flughafen vorzeigen sollte. Mündliche Erklärung wird nicht immer akzeptiert, v.a. in Zeiten der verschärften Sicherheitsvorkehrungen.
Hier gibt es einen Ausweis zum download, http://www.bbcig.de/down/ausweis.pdf , aber er ist nicht personalisiert und könnte nicht akzeptiert werden.

Der Ausweis (also der, den man während der Reha bekommt) ist sehr wichtig, aus ihm nicht nur hervor, dass der Patient CI-Träger ist, sondern auch welche medizinischen Untersuchungen bei ihm nicht durchgeführt werden dürfen. Daher sollte man ihn auch immer im Geldbeutel dabei haben. Er wird nicht nur im Flughafen gebraucht, sondern eben auch bei Klinikaufnahmen, ggf. als Notfall. Nicht auszudenken, wenn dadurch dann MRT´s kaputt gehen.... (im Notfall müsste das Implantat ggf. raus operiert werden, bevor er in die Röhre kann)!

Florian

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